„Fernhypnose bei Undine: meine Erfahrung mit einer Skype-Hypnose und einem Hypnose-Audiofile“ von m.

Als Bondagefetischist in einer Vanilla-Ehe suche ich immer wieder diskrete und familienkompatible Möglichkeiten zum Ausleben meiner Leidenschaften. Vor vielen Jahren durfte ich Undine life im Studio Rex erleben – eine Erfahrung, die mich im positiven Sinne absolut umgehauen hat (siehe Carte blanche). Anfang 2019 habe ich beschlossen, mich wieder intensiver meiner Leidenschaft zu widmen. Nach einer sehr intensiven Spielphase mit einer Domina mit Real- und Emailerziehung über mehrere Monate, die so langsam auf Kosten meiner Präsenz in meiner Familie ging, habe ich mich nun wieder auf die Suche nach einer diskreteren Option gemacht.

Schon seit einem Jahr hatte ich mich mit Hypnose-Audiofiles beschäftigt. Es gibt hierfür eine Anbieterin, die für einen recht günstigen Preis ganz interessante Files zum Download anbietet, von denen ich schon etliche ausprobiert hatte. Hauptfokus meines Interesses waren hierbei Bondage (was gar nicht funktioniert hat) und Keuschheit (was teils erstaunlich gut, aber nicht perfekt funktioniert hat). Jetzt habe ich mich darangewagt, mir eine maßgeschneiderte „Profihypnose“ von Undine verpassen zu lassen. Ziel sollte sein, ein Audiofile zu bekommen, nach dessen Hören ich eine ganze Nacht hypnotisch gefesselt verbringe, und erst am Morgen wieder entfesselt werde.

Undine war in meiner Emailanfrage unerwartet optimistisch, so daß wir vereinbarten, erst eine Skype-Hypnosesession abzuhalten. Später würde ich dann darauf aufbauend ein Audiofile von ihr bekommen. Schon vor dem Termin der Skypesession bat ich Undine als zusätzlichen Inhalt um eine Art Keuschheitsgürtel, der meine Selbstbefriedigung einschränkt (die dann nur noch Freitags möglich sein sollte). Grund dafür war, daß ich eine längere Keuschheit (über 6 Wochen) im Rahmen meiner Emailerziehung unerwartet gut toleriert und sogar sehr genossen hatte.

Schliesslich hat mich nochmal die Geilheit gepackt und ich habe mir eine weitere Verschärfung des Keuschheitsgürtels und eine „Undine-mäßige Überraschung“ gewünscht. Der schlaue Leser wird jetzt die Luft anhalten und sich denken „Oh je, selber schuld…“. Genau. Klar.

Nach der Skypesession habe ich Undine über meine Reaktionen auf die Hypnose berichtet. Weil die Suggestionen größtenteils noch nicht gewirkt haben, haben wir vereinbart, daß ich zunächst ein Trainingsfile von ihr bekomme, und ggf. dann später noch das endgültige Audiofile. Undine hat mir nach wenigen Tagen das Trainingsfile zugeschickt, und ich habe begonnen, es regelmäßig zu hören.

In der Folge hat mich der Keuschheitsgürtel weit mehr beschäftigt, als die Bondage-Suggestion, natürlich weil ersterer permanent wirkt. Undine hat mehrere „gestaffelte Hürden“ für die Selbstbefriedigung verbaut, deren letzte nach etwas mehr als einer Woche perfekt gewirkt hat. Ich konnte zwar noch – mit einiger Mühe – bis zum Samenerguss masturbieren, habe aber nichts Lustvolles mehr gespürt. Unglaublich frustrierend: jeder Versuch war ein perfekter ruinierter Orgasmus! Der Modus, nach dem der KG sich öffnet, ist für mich nach wie vor undurchschaubar: jeweils am Freitag würfele ich, weiss aber nicht, bei welcher Zahl (oder welchen Zahlen?) er sich öffnet. Das hatte ich mir so gewünscht, und Undine hatte die entsprechende Suggestion offensichtlich mit einer sehr wirksamen Amnesie belegt. Alle meine bisherigen Versuche waren jedenfalls negativ…

Bevor der Effekt voll eingesetzt hat, war ich noch recht relaxt und weiter daran interessiert, den KG besser zu machen. Nach meiner positiven Erfahrung mit wochenlanger (freiwilliger) Keuschheit habe ich mich auf einen sicheren KG gefreut. Das hat sich geändert, als mir klar wurde, daß ich (bis auf seltene Ausnahmen) jetzt unwiderruflich zu ruinierten Orgasmen verdammt bin. Diese Erkenntnis hat einige Tage gebraucht, um zu reifen. Auf meinen ersten Hinweis auf Stress hat Undine bereits den KG „gelockert“, d.h. per Email-Anweisung verfügt, daß er sich jetzt bis auf Weiteres jeden Freitag öffnet. Trotzdem fiel ich voll in die Panik. Was hatte ich mir nur dabei gedacht? Vorher hatte ich mir vorgestellt, relaxt und stolz meinen KG zu tragen und stoisch eben nur alle 2-6 Wochen zu können. Statt dessen war ich durch die Faszination der Perfektion von Undine’s Werk dauergeil, was das Ganze zu einem unerwarteten Edgeplay gemacht hat.

Leider habe ich Undine mit meinen immer panischer werdenden Hilfe-Emails in ihrem wohlverdienten Urlaub gestört. Gottseidank hatte sie angesichts meiner Panik – mir ging es wirklich und über viele Tage richtig schlecht – ein Einsehen und hat mich per Email befreit.

Inzwischen habe ich mich wieder erholt, aber eine Wiederaufnahme dieses KG wage ich noch lange nicht zu denken. Ich weiss noch immer nicht so recht, wie es weitergeht. Ich bin nur froh, meine Freiheit wiederzuhaben. Die weiss man offensichtlich immer erst wirklich zu schätzen, wenn man mal darauf verzichten musste …

Im Nachhinein finde ich es wirklich unglaublich, wie kunstvoll, wie schnell und vor allem wie effektiv Undine meine Wünsche umgesetzt hat. Leider war meine Reaktion auf den hypnotischen KG völlig anders, als ich vorhergesehen hatte, und völlig anders als auf eine freiwillige (durch einfaches Verbot bewirkte) Keuschheit. Dafür kann Undine natürlich nichts, und sie hat sehr souverän und professionell auf meine Notlage reagiert. Chapeau, Undine!

3 Kommentare:

  1. Wunderschöner Erfahrungsbericht. Interessant wäre zu hören, wie es weitergegangen ist. Hat sich der Autor wieder an den hypnotischen KG rangewagt?

    • Ja, wir spielen noch immer und immer wieder mit Variationen hypnotischer Keuschheit – in Phasen abgewechselt mit einer Erholung der selbstbestimmten Orgasmusfähigkeit.

  2. Keuschheit mit Undine

    vielleicht kann ich (der Autor) ein kleines update beitragen, falls es noch interessiert.

    Nach meiner Keuschheits-Krise Ende 2019 habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mich zu erholen und meine wiedergewonnene Freiheit zu geniessen, oft täglich :-). Schliesslich hat mich aber wieder die Faszination der Keuschheit eingeholt. Für mich ist es inzwischen einfach ungeheuer erregend, am Orgasmus gehindert zu werden. Im Rahmen eines Coaching-Projektes mit Undine (inhaltlich ging es darum, meiner Frau ein besserer Partner zu werden) habe ich mich dafür entschieden, mich wieder „verschliessen“ zu lassen, um dadurch motiviert zu werden. Das war keineswegs Undine’s Idee, sondern meine, und sie hat mir auch jede Wahl gelassen („es geht auch ohne Keuschheit“). Was mir die Entscheidung sehr erleichtert hat, war, daß ich mich in überschaubaren Zeitabschnitten „verpflichtet“ habe, erst 4 Wochen, dann jeweils Verlängerung, mit der Gewissheit, nach Ablauf der Frist wieder befreit zu werden, wenn ich das möchte.

    Schliesslich habe ich eine live-Videosession und – nach einigen Wochen „Verdauungszeit“ – ein neues, ergänzendes Hypnosefile von Undine bekommen. Am Anfang war es eine emotionale Berg- und Talfahrt, mit Wechsel zwischen Angst und Stolz. Mit der Zeit habe ich mich aber gut eingelebt, und die Keuschheit hat mir wirklich gutgetan. Einerseits hat sie mir wirklich geholfen, mich zu produktiven Verhaltensänderungen zu motivieren („für einen guten Zweck“), andererseits habe ich die Keuschheit wirklich als ungeheuer geil erlebt. In dieser Zeit habe ich ein Gedicht geschrieben („Brief an meinen Ex“), das mein Erleben ganz gut darstellt. Diese Phase haben wir insgesamt sieben Monate fortgesetzt, sie gipfelte in einer live-Video-Strafsession. Ich war nicht über sieben Monate völlig keusch, nach dem anfänglichen Erlebnis hat Undine mir einen „Notausweg“ installiert, der mir einen einmaligen lustvollen Orgasmus erlaubt, wenn es mir wirklich schlecht geht. Aber die Anzahl der lustvollen Orgasmen in diesen Monaten kann ich an zwei Händen abzählen.

    Danach hatte ich das Bedürfnis, meine Orgasmusfähigkeit wieder zu erholen. Undine hat mich wieder freigegeben, ich wollte aber eine gewisse Einschränkung behalten. Sie hat den KG so eingestellt, daß ich nach jedem Orgasmus mindestens 3 Tage Karenzzeit habe. Mein Orgasmus hat sich wieder völlig normalisiert, er war sogar besser als zuvor, vielleicht durch die Karenzregel.

    Im Frühjahr habe ich mich über zwei Monate einer anderen Online-Herrin anvertraut, da Undine zuviel „auf der Pfanne“ hatte, um mich selbst engmaschig zu betreuen. Auch hier hat Keuschheit eine wesentliche Rolle gespielt, aber ohne Hypnose. Anders als Undine’s Coaching ging es hier um das sadistische Spiel. Bemerkenswert war, wie schnell ich in diesem Spiel durch meine Keuschheit an meine Grenzen gestoßen bin, ich war oft schon nach 1-2 Wochen richtig verzweifelt. Alles eine Frage des Teasings …
    Es war eine sehr intensive Zeit, die mir einen Riesenspass gemacht, mich aber auch sehr angestrengt hat. Wie das oft so ist: die heisse Flamme brennt kürzer, so daß wir das Spiel schliesslich beendet haben.

    Jetzt bin ich – nachdem Undine mich zwecks Erholung auf meinen Wunsch nach einem Jahr mal wieder völlig befreit hat – nach sechs Wochen häufiger, teils fast täglicher Masturbation so langsam wieder auf den Trichter gekommen, daß mein Solo-Sex einfach mehr Spass macht, wenn ich ihn nicht immer haben kann. Mit Undine’s Hilfe habe ich den KG wieder verschlossen und so eingerichtet, daß ich nur an zwei Tagen pro Woche lustvoll masturbieren kann. Es war weniger spannend als die letzten Male, aber dennoch löste es wieder einen beeindruckenden Adrenalinstoss aus, als ich realisiert habe, daß ich nun wieder nicht mehr Herr meiner Sexualität bin, ohne das kurzfristig irgendwie ändern zu können. Und wieder beginnt der Kreis aus Erregung, Frustration, Stolz und Glück …

    Ich bin selbst gespannt, wie es weitergeht.

    m.

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