„Champions League!“ von R.

Nach einigen wenigen Studio-Besuchen in den letzten Jahren war ich bei der Vorbereitung einer geschäftlichen Hamburg-Reise auf Undines Seiten gelandet und fühlte mich mit meinen Neigungen von Anafng an zum ersten Mal richtig verstanden. So empfand ich es auch beim vorbereitenden Email-Austausch.

Wir vereinbarten eine kürzere Session mit Anlegen eines CB für einen Tag und eine ausgedehnte Abendsession am Folgetag. Als es soweit war und ich zum ersten Mal vor ihr stand, stellte ich fest, dass sie in echt noch viel beeindruckender aussieht als auf den Bildern. Das konnte ich jedoch nur kurz geniessen, weil sie mir schon zu Beginn der Session die Augen verband und dies auch bis „zur Entlassung“ so blieb. Ausgehend von meinen vorher geäusserten Vorlieben spielte sie virtuos mit meinem Körper, meinen Gedanken und meinen Vorstellungen, sodass ich schnell anfing „zu fliegen“. Weiterlesen

Tanz auf bebendem Parkett

Neulich, bei einem SM-Workshop für Frauen.

Das Thema: „Tu, was du willst“. Wir Teilnehmerinnen sollten also lernen, Hemmungen abzubauen und dem eigenen Trieb zu folgen, statt dem passiven Partner gefallen zu wollen. Jedenfalls war das der offizielle Vorwand. Ich persönlich wollte ja eigentlich nur mit Leuten spielen, die hinterher nicht behaupten konnten, sie hätten nicht gewusst, worauf sie sich einlassen. Und ich war ganz sicher nicht die einzige, die den Seminarcharakter des Nachmittags nicht gar so eng sah.

Nach der obligatorischen Gesprächsrunde über unsere göttlich-dominanten Selbstzweifel, mit deren Inhalt ich den geneigten Leser nicht langweilen möchte, ging es ans Werk. Für den praktischen Teil der Veranstaltung in einem wunderschönen großen Saal mit Parkettboden und offenem Dachgebälk, knisterndem Kamin und ausgewählten SM-Möbeln waren einige überwiegend männliche Opfer von den Damen mitgebracht worden. Und da Frauen als soziale Wesen gern teilen, sollte keiner von uns langweilig werden.

Ich hatte mich meiner Freundin angeschlossen, die, wie es so ihre Art ist, keinerlei Probleme gehabt hatte, an williges Gefolge zu gelangen. Weiterlesen

„Triple Play mit Undine“ von G.

Prolog

Undine wollte ausprobieren, wie gut es es tatsächlich funktioniert, eine Tracht Prügel auf mehrere Portionen aufzuteilen. Sie wollte es ausnutzen, dass ein versohlter Hintern einige Zeit nach einer Tracht Prügel viel empfindlicher als normal ist und schon leichte Berührungen deutliche Schmerzen verursachen. Was passiert denn dann erst, wenn man ordentlich zuhaut? Um die Sache gleich „richtig“ auszuprobieren, vereinbarte sie mit mir ein „Triple Play“.

Erstens: Die Eröffnung

An einem schönen Nachmittag im November bestellte sie mich also in ihr Studio ein. Für die „Eröffnungszeremonie“ sollte ich mich über die Rückenlehne ihres Barhockers legen, sodass mein Bauch auf der Sitzfläche dieses italienischen Designer-Möbels zu liegen kam. Auf diese Weise war mein Hintern für Undine ziemlich ideal präsentiert. „Ich binde dich jetzt mal nicht fest“, meinte sie, „du wirst aber brav liegen bleiben, gell“. Ich dachte, jetzt kriege ich erst einmal so eine schöne Po-Massage, wie bei unserem ersten Treffen, als wir uns kennen lernten. Undine griff also zum Rohrstock und begann tatsächlich mit gefühlvollen Hieben. „Prima“, dachte ich. Aber da kannte ich Undine schlecht. Denn kaum hatte sie die ersten paar Schläge platziert, schaltete sie plötzlich auf die härtere Gangart um und zog nun in raschem Takt die Hiebe ordentlich durch: im Nu brannte mir der Hintern wie Feuer. Ruck-Zuck hatte sie meine Selbstbeherrschungsgrenze durchstossen und ich zappelte und schrie fürchterlich. „Wirst du wohl ordentlich liegen bleiben“ rief sie. Ich gab mir alle Mühe, aber ich hielt das nicht lange durch. Am Ende wurde es so schlimm, dass ich ihr vom Hocker sprang. „Ich sehe schon“, grinste sie, „beim nächsten Durchgang werde ich dich festbinden müssen“. Dann führte sie mich zu ihrem Spiegel. Feuerrot war mein Hintern, und auch schon etwas geschwollen. Was mich aber frappierte: Es war keine Wunde zu sehen! Und auch keine Einschläge auf den Flanken! Was für eine Meisterin! Weiterlesen

Hypnose-Mythen: „Aber ich war doch gar nicht weg!“

Ein empfehlenswerte Einführung in das Thema erotische Hypnose bzw. BDSM-Hypnose und Hypno-Fetisch ist mein Hypnose-Hauptartikel.
Eines der beliebtesten Vorurteile bezüglich Hypnose ist die Vorstellung, der Hypnotisierte sei währenddessen irgendwie „weg“ – bewusstlos, tief schlafend, geistig vollständig abwesend, mindestens aber ohne jede Erinnerung an die Hypnose nach dem Ende derselben. Solche somnambulen („schlafwandlerischen“) Zustände sind grundsätzlich suggestiv machbar und zum Beispiel nützlich, wenn die Hypnose eine Narkose für einen chirurgischen Eingriff ersetzt. Im erotischen Kontext ist ein solcher Modus allerdings selten erwünscht, und auf keinen Fall ist er das, was eine Hypnose definiert.

In einer Hypnose ist das rational-kritische Bewusstsein getrübt, so dass das Denken des Hypnotisierten sich ganz in eine ggf. auch objektiv unlogische fixe Idee vertiefen kann. Das Gehirn ist durchaus aktiv, der Geist fokussiert und den Suggestionen des Hypotiseurs zugewandt, der wiederum die Aufmerksamkeit seines Hypnotisanden durch die gewünschten hypnotischen Phänomene lenkt. Hypnose ist ein Vorgang intensiver Kommunikation zwischen den Beteiligten innerhalb eines vertrauensvollen Verhältnisses. Es ist wichtig, Fehleinschätzungen und Vorurteile in einem Vorgespräch aufzuklären, da sonst eben jenes Vertrauensverhältnis, der Rapport, gestört wird, wenn das hypnotische Erleben nicht den Erwartungen des Hypnotisanden entspricht. Weiterlesen

Hypnose und BDSM

Erotische Hypnose, BDSM-Hypnose, Kontrolle durch „Gedankenkraft“, Hypno-Fetisch, Hypno-Domination … was bedeutet das eigentlich alles?

Hypnosis is the bypass of the critical faculty of the conscious mind and the establishment of acceptable selective thinking. (Dave Elman, 1900-1967)

Sinngemäß übersetzt: Bei der Hypnose wird das bewusste kritische Urteilsvermögen umgangen und es werden Gedanken suggeriert, die das Unterbewusstsein annehmen kann. Die eigene Ratio wird also durch Vertrauen in die Kompetenz einer anderen Person ersetzt. Das ist für uns als soziale Wesen völlig natürlich, weil es bequem und in vielen Fällen eine sinnvolle Ersparnis von Zeit und Energie darstellt.

Was hat das ganze nun mit BDSM zu tun?

Stell dir vor, du bist in einem Zustand größter Aufmerksamkeit auf einen anderen Menschen. Jede Geste hat Bedeutung, jedes Wort definiert deine Realität. Du vertraust deinem Gegenüber, hast die Kontrolle abgegeben – für diesen Moment bist du dir sicher, dass sie weiss, was für dich gut und richtig ist. Dein Denken ist abgeschaltet, vielleicht bis auf einen inneren Beobachter, der protokolliert, was du tust, aber nicht eingreift. Du reagierst nur noch, bist ganz Gefühl, versinkst in diesem angenehmen Zustand, immer tiefer, vergisst sie Welt um dich herum …

Dies beschreibt ein tiefes Eintauchen in eine einvernehmliche Unterwerfung – und ganz genauso eine hypnotische Trance.

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